Schutz gegen Gewalt

Es ist dein Recht, ohne Gewalt zu leben. Gewaltschutz bedeutet: du kannst Hilfe und Schutz vom Staat bekommen, wenn dich jemand bedroht, verletzt oder verfolgt. Außerdem gibt es Beratungsstellen und Projekte, die vom Staat finanziert werden, um Menschen bei Gewalterfahrungen zu unterstützen.

Welche Formen von Gewalt gibt es, und wie kann ich sie erkennen?

    Gewalt ist nicht immer sofort erkennbar. Darum ist es wichtig, die Zeichen zu kennen. So merkst du schneller, wenn du Hilfe brauchst. Oft treten mehrere Gewaltformen gleichzeitig auf und lassen sich nicht immer klar voneinander trennen. Hier findest du Beispiele für Situationen, in denen Gewalt passiert.

  • Körperliche Gewalt

    Körperliche Gewalt ist, wenn eine Person deinen Körper verletzt oder dich an der Bewegung hindert, zum Beispiel:

    • Eine Person schlägt, stößt oder tritt dich
    • Eine Person hält dich am Hals fest und nimmt dir die Luft weg
    • Eine Person hält dich fest, damit du dich nicht bewegen kannst
    • Eine Person wirft Gegenstände nach dir oder verletzt dich durch „Unfälle“, die keine Unfälle sind
    • Eine Person verschließt Räume und verhindert, dass du die Wohnung verlässt
    • Eine Person hindert dich daran, medizinische Hilfe zu holen
  • Psyschische / emotionale Gewalt

    Psychische Gewalt greift deine Gefühle, dein Selbstwertgefühl oder deine seelische Stabilität an, zum Beispiel:

    • Eine Person beleidigt dich, beschämt dich oder schreit dich regelmäßig an
    • Eine Person kritisiert deine Sprache, Herkunft oder Religion und macht dich klein
    • Eine Person nutzt deinen unsicheren Aufenthalt aus, um dir Angst zu machen (zum Beispiel durch die Drohung, dich anzuzeigen) oder dich zu Handlungen zu zwingen
    • Eine Person kontrolliert deinen Tagesablauf: Schlafzeiten, Kleidung, Kontakte...
    • Eine Person ignoriert dich absichtlich über längere Zeit, um dich zu bestrafen („Silent Treatment“)
    • Eine Person gibt dir die Schuld an der Gewalt, obwohl du Opfer davon bist (Schuldumkehr)
    • Eine Person verdreht die Wahrheit immer wieder. Dadurch zweifelst du an deiner Wahrnehmung („Gaslighting)
       
  • Sexuelle Gewalt und Missbrauch

    Sexuelle Gewalt ist, wenn eine Person dich zu sexuellen Handlungen zwingt, zum Beispiel:

    • Eine Person zwingt dich zu Sex oder berührt dich gegen deinen Willen
    • Eine Person nutzt Angst, Druck oder Abhängigkeit aus, um Sex von dir zu verlangen
    • Eine Person respektiert dein Nein nicht und drängt dich so lange, bis du nachgibst
    • Eine Person droht, intime Fotos oder Informationen über dich zu veröffentlichen
    • Eine Person verlangt Sex als Gegenleistung für Geld, Unterkunft oder Aufenthalt
    • Eine Person zwingt dich zu Verhütung oder verbietet sie dir
  • Wirtschaftliche / finanzielle Gewalt

    Finanzielle Gewalt macht dich abhängig oder kontrolliert deine Lebensgrundlage, zum Beispiel:

    • Eine Person nimmt dir Geld, Bankkarte oder wichtige Dokumente weg
    • Eine Person verbietet dir, zu arbeiten oder ein eigenes Konto zu haben
    • Eine Person gibt dir kein Geld für Essen oder andere wichtige Dinge
    • Eine Person macht Schulden auf deinen Namen
    • Eine Person droht dir mit Geld, Aufenthalt oder Abhängigkeit, um dich zu kontrollieren
  • Digitale Gewalt

    Digitale Gewalt nutzt Technik, um dich zu kontrollieren oder zu bedrohen, zum Beispiel:

    • Eine Person liest deine Nachrichten oder verlangt deine Passwörter
    • Eine Person verfolgt deinen Standort über Apps. Warnsignale können sein: eine andere Person weiß sehr viel über deine Nachrichten, Termine oder deinen Standort
    • Eine Person belästigt dich, indem sie dir ständig Nachrichten schickt, um dich unter Druck zu setzen. Zum Beispiel, sie fragt ständig nach oder löst bei dir Schuldgefühle aus
    • Eine Person veröffentlicht private Fotos, zum Beispiel in sozialen Medien, oder droht mit Veröffentlichung
    • Eine Person sperrt dich aus E-Mail-Konten, sozialen Medien oder Cloud-Speichern aus
    • Eine Person veröffentlicht persönliche Informationen über dich im Internet, ohne deine Erlaubnis („Doxing“)
    • Eine Person schreibt abwertende, beleidigende oder diskriminierende Aussagen über dich, häufig als anonyme Kommentare oder Posts in sozialen Medien („Hate Speech“). Ein zentrales Warnsignal ist, wenn man das eigene Onlineverhalten stark einschränkt, weil man befürchtet, bloßgestellt zu werden
    • Eine Person stiehlt deine „Online-Identität“, um deine persönlichen Konten zu nutzen, zum Beispiel dein Online-Banking oder soziale Medien
  • Soziale Gewalt

    Soziale Gewalt trennt dich von deinem Umfeld, zum Beispiel:

    • Eine Person verbietet dir, Freund:innen oder Verwandte zu treffen
    • Eine Person begleitet dich überall und lässt dich nie allein sprechen
    • Eine Person verhindert, dass du Sprachkurse oder Beratung wahrnimmst
    • Eine Person sagt anderen falsche Dinge, um dich zu isolieren
    • Eine Person verbietet dir religiöse, kulturelle oder soziale Aktivitäten. Ein zentrales Warnsignal ist, wenn man sich ständig rechtfertigt oder Situationen vermeidet, um „keinen Ärger“ auszulösen
  • Häusliche Gewalt

    Häusliche Gewalt umfasst alle Gewaltformen innerhalb von Beziehungen oder Familien, zum Beispiel:

    • Ein:e Partner:in schlägt dich
    • Ein Familienmitglied bedroht dich, weil du andere Entscheidungen treffen willst
    • Ein:e Partner:in kontrolliert dein Geld, Handy und soziale Kontakte
    • Eine Person zerstört Dokumente, damit du die Wohnung nicht verlassen kannst
    • Gewalt, zum Beispiel körperlich oder emotional, passiert vor oder gegen deine Kinder
  • Androhung von Gewalt

    Drohungen sind selbst Gewalt. Sie schüchtern ein und zielen darauf ab, Kontrolle über die betroffene Person zu gewinnen, zum Beispiel:

    • „Wenn du gehst, tue ich dir etwas an.“
    • „Ich nehme dir die Kinder weg.“
    • „Ich melde dich bei der Ausländerbehörde .“
    • „Ich sage deiner Familie alles über dich.“
    • „Ich verletze mich, wenn du Schluss machst.“

Wie trifft Gewalt unterschiedliche Menschen?

    Manchmal wirst du angegriffen, weil andere dich zu einer bestimmten Gruppe zählen. Das kann zum Beispiel mit Geschlecht, Herkunft, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung zusammenhängen. So wollen sie Macht über dich haben. Oft wollen sie verhindern, dass du Hilfe bekommst. Hier findest du Informationen dazu, wie diese Muster aussehen können.

  • Gewalt gegen Frauen

    Gewalt häufig, aber nicht ausschließlich, im nahen Umfeld, besonders in aktuellen oder früheren Partnerschaften. Häufig folgt Gewalt einem Muster von „Macht und Kontrolle“, bei dem Kontrolle früh beginnt und Übergriffe mit der Zeit eskalieren können. Die Gefahr ist oft besonders groß, wenn eine Frau sich trennen will. Dann eskaliert die Gewalt oft. Auch im Internet gibt es Formen von Gewalt die Frauen besonders betreffen, zum Beispiel Cyberstalking oder gefälschte Bilder („Deepfakes“).

  • Gewalt gegen LSBTIQ+-Personen

    Gewalt gegen LSBTIQ+-Personen geschieht oft aus Hass gegen die sexuelle Orientierung oder die geschlechtliche Identität (Gewalt wegen Hass). Besondere Gefahren sind Drohungen mit einem Zwangs-Outing oder der Druck zu sogenannten „Konversions-Therapien“. Auch schwere Formen wie „korrektive Vergewaltigungen“ oder Gewalt im medizinischen Bereich – zum Beispiel die Verweigerung einer notwendigen Behandlung – sind spezifische Risiken für diese Gruppe.

  • Rassistische Gewalt

    Diese Gewalt richtet sich gegen die Herkunft, Religion oder das Aussehen eines Menschen und geschieht oft im öffentlichen Raum oder im Internet (Hassnachrichten). Die Angriffe richten sich nicht nur gegen eine Person, sondern gegen alles, wofür sie steht – zum Beispiel ihre Kultur oder ihren Glauben. Eine Besonderheit ist die psychische Belastung durch die ständige Botschaft „Du gehörst nicht dazu“, was dazu führt, dass Betroffene bestimmte Orte aus Angst meiden. Oft führt das dazu, dass sich Betroffene an öffentlichen Orten nicht mehr sicher fühlen oder Angst haben, Hilfe zu suchen.

  • Gewalt gegen Kinder und Jugendliche

    Kinder und Jugendliche erleben körperliche oder psychische Gewalt oft in der Familie oder in Institutionen wie Schulen und Heimen. Eine Besonderheit ist die sexualisierte Gewalt, die häufig online beginnt und mit dem Zwang zu Geheimnissen oder Erpressung verbunden ist. Im digitalen Raum ist zudem Cybermobbing ein großes Problem, das zu sozialem Ausschluss führen kann.

  • Gewalt gegen Personen mit Behinderung

    Gewalt gegen Menschen mit Behinderung findet oft in Pflege- oder Betreuungs-Situationen statt. Das Besondere ist die große Abhängigkeit: Täter:innen nutzen ihre Rolle als Helfer aus, um Macht auszuüben, zum Beispiel durch absichtlich grobe Pflege oder Zwangs-Medikation. Häufig wird über den Kopf der Betroffenen hinweg entschieden (Fremdbestimmung) oder der Zugang zu wichtigen Hilfsmitteln und Kommunikation kontrolliert.

  • Gewalt gegen ältere Personen

    Gewalt gegen ältere Menschen passiert meistens in der Familie oder bei der Pflege. Oft geht es um Geld: Die Person wird gedrängt, ihr Erbe oder ihr Konto abzugeben. Ein anderes großes Problem ist, dass die Person nicht gut versorgt wird – zum Beispiel bekommt sie nicht genug zu essen oder keine Hilfe beim Waschen. Täterinnen drohen auch oft: „Wenn du nicht machst, was ich will, kommst du ins Heim.“

Wichtig

Auch wenn Kinder die Gewalt nicht direkt gegen sich selbst erfahren, wenn sie Gewalt an anderen mitbekommen, erleben sie das wie eigene Gewalt. Das macht Kindern große Angst, bedeutet Dauerstress und kann ihrer Entwicklung schwer schaden. Ein zentrales Warnsignal ist, wenn sie aus Angst ihr Verhalten plötzlich stark verändern oder Geheimnisse bewahren müssen.

Was kann ich im Notfall in Berlin sofort tun?

  • Wenn du akut in Gefahr bist und sofort Schutz brauchst

    Rufe die Polizei (24/7): 110 

    Die Polizei kann Schritte einleiten, um dich sofort zu schützen. Sie kann die Person, die dir Gewalt angetan hat, der Wohnung verweisen und ein Rückkehrverbot oder Betretungsverbot anordnen. Sie kann auch eine Strafanzeige erstellen und Hinweise geben, was die nächsten Schritte sind. 
    Die Polizei kann den/die Täter:in warnen oder verbieten, dich zu kontaktieren. Im Notfall kann die Polizei den Täter sogar für kurze Zeit einsperren, damit du sicher bist. 

    Rufe den Rettungsdienst / Feuerwehr (24/7): 112 

    Der Rettungsdienst und die Feuerwehr können sofort medizinisch helfen. Sie versorgen akute Verletzungen, leisten Notfallhilfe und bringen dich bei Bedarf ins Krankenhaus. 

    Rufe den Berliner Krisendienst (24/7):030 390 63 00  

    Der Berliner Krisendienst bietet mehrsprachige Unterstützung und sofortige psychologische Krisenhilfe an.

  • Wenn du medizinische Hilfe brauchst oder Gewalt dokumentieren willst

    Krankenhäuser / Notaufnahmen

    Bei allen Krankenhäusern und Notaufnahmen erhältst du sofort medizinische Versorgung. Das Krankenhaus kann, wenn du einverstanden bist, Verletzungen dokumentieren.

    Krankheit und Unfall

    Gewaltschutzambulanz der Charité: 030 450 570 270

    Die Gewaltschutzambulanz der Charité kann deine Verletzungen untersuchen und vertraulich dokumentieren. Du kannst dort auf Deutsch und Englisch kommunizieren, und die Charité kann auch eine Sprachmittlung organisieren. Sie sind unter der Woche erreichbar.

  • Notfallangebote für bestimmten Gruppen

    Spezielle Hilfsangebote für Frauen und FLINTA*

    • Rufe Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (24/7): 116 016 
      Das Hilfetelefon bietet anonyme, kostenfreie Krisenberatung an, auch mehrsprachig.
    • Rufe BIG Hotline (24/7): 030 611 03 00
      Die BIG Hotline bietet anonyme und mehrsprachige Beratung an, wenn du Unterstützung gegen häusliche Gewalt brauchst. Du kannst dich auch melden, wenn du unsicher bist, was du tun sollst. Über die BIG Hotline können Frauen und ihre Kinder einen Platz in einem Frauenhaus bekommen, wenn sie in ihrem Zuhause von Gewalt bedroht sind und sich nicht sicher fühlen. Ein Frauenhaus ist ein geschützter Ort für Frauen und ihre Kinder, wenn sie zu Hause nicht sicher sind. Die Adresse des Frauenhauses ist geheim, damit der gewalttätige Partner die Frauen dort nicht finden kann.

    Spezielle Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche

    • Rufe Hotline Kindernotdienst (24/7): 030 6100 61
      Diese Hotline bietet Soforthilfe für Kinder bis 13 Jahre alt an, die in akuten Krisen- und Gewaltsituationen sind. 
    • Rufe Hotline Jugendnotdienst (24/7): 030 6100 62
      Diese Hotline bietet Soforthilfe für Jugendliche an, die in akuten Krisen- und Gewaltsituationen sind. 
    • Rufe Hotline Mädchennotdienst (24/7): 030 6100 63
      Diese Hotline bietet Soforthilfe für Mädchen an, junge Frauen FLINTA* zwischen 12 und 20 Jahre alt, die in akuten Krisen- und Gewaltsituationen sind.
    • Rufe Hotline Kinderschutz (24/7): 030 6100 66
      Diese Hotline ist für alle Menschen da, die sich Sorgen um Kinder oder Jugendliche machen.

Wie kann ich Gewalt richtig dokumentieren?

Wenn du Gewalt erlebst, hilft es, Beweise zu sammeln. Das ist wichtig, falls du Hilfe brauchst – zum Beispiel bei der Polizei, beim Gericht oder bei einer Beratungsstelle. Eine gute Dokumentation hilft dir dich zu schützen, zum Beispiel wenn du ein Kontaktverbot beantragen willst. Das kannst du tun:

  • Mach Fotos von Verletzungen oder beschädigten Gegenständen nach dem Vorfall. Dafür ist es wichtig, dass du alle Schmerzen und alle Beschwerden genau beschreibst, die du bemerkst
  • Speichere Chatverläufe, Sprachnachrichten, Anruflisten, Voicemails, Social-Media-Nachrichten, E-Mails, Standortverläufe, Kalendereinträge... die mit der Gewalthandlung zusammenhängen. Lass immer das Datum und Uhrzeit sichtbar
  • Notiere Datum, Uhrzeit und kurze
  • Halte fest, ob es Zeug:innen des Vorfalls gibt, zum Beispiel Nachbar:innen

Die Dokumentation kann gemacht werden, und du entscheidest selbst, ob du (jetzt oder später) eine Strafanzeige bei der Polizei erstatten möchtest.

Wie kann ich mich wehren?

In Deutschland gibt es Gesetze, die dich vor Gewalt schützen. Du hast verschiedene Möglichkeiten aktiv zu werden, zum Beispiel:

  • Du kannst die Polizei kontaktieren. Die Polizei kann den/die Täter:in sofort aus der Wohnung schicken (Wohnungsverweisung). Er/sie muss seinen Schlüssel abgeben und darf meistens 10 bis 14 Tage lang nicht zurückkehren. Bei der Polizei kannst du auch eine Strafanzeige stellen.
  • Du kannst das Jugendamt kontaktieren. Wenn Kinder involviert sind, passt das Jugendamt auf, dass sie sicher sind. In Notfällen können sie Kinder an einem sicheren Ort unterbringen (Inobhutnahme).
  • Du kannst einen Antrag auf Gewaltschutz beim Familiengericht stellen. Die entscheiden sehr schnell (oft innerhalb weniger Tage) über Schutzmaßnahmen, wenn es um einen Notfall geht. Der Antrag auf Gewaltschutz kann Geld kosten, zum Beispiel für das Familiengericht, eine Anwält:in oder für eine Dolmetscher:in. Wenn du das nicht bezahlen kannst, kannst du beim Familiengericht Hilfe beantragen, damit die Kosten ganz oder teilweise übernommen werden. Das kannst du hier beantragen:

    Prozess- und Verfahrenskostenhilfe beantragen | Serviceportal

  • Du kannst gerichtlichen Schutz auch bekommen, wenn du vorher keine Strafanzeige gemacht hast. Hier findest du alle Informationen rund um das Antragstellung:
    Schutz gegen Gewalt beantragen | Bundesportal

Beratungsstellen, Rechtsanwält:innen oder Organisationen der Opferhilfe oder für bestimmte Gruppen (Frauen und FLINTA*, LSBTIQ+) sind auf solche Situationen spezialisiert. Sie begleiten dich durch den ganzen Ablauf. Du kannst den Antrag zwar allein stellen, aber mit ihrer Hilfe bist du während des Verfahrens nicht allein. Sie beraten dich auch dabei, wenn dein Aufenthalt von der Person abhängig ist, die Gewalt ausübt.

Beratung

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Orte in dieser Karte

Beratung, Bildung und Treffpunkt für Frauen aus dem arabischsprachigen Raum

Al Nadi (arabisch "der Club") ist seit 1979 eine zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für Frauen aus dem arabsichsprachigen Raum jeglichen Alters aus ganz Berlin.

Beratung

  • zum Sozialsystem
  • zum Schulsystem
  • allgemeine Informationen zum Ausbildung- und Arbeitmarkt
  • familienrechtliche Angelegenheiten in Kooperation mit einer Rechtsanwältin
  • zu Häuslicher Gewalt, Ehe, Trennung und Scheidung
  • persönlichen Problemen
  • Verweisberatung (Aufenthalt/Asyl, Mietrecht, Schuldnerberatung, Psychologische Beratung, Gesundheit/Sucht, Rente

Veranstalungen

  • Vortragsreihe "Frauen und Gesundheit" in Kooperation mit dem FFGZ
  • Vortragsreihe "Unterstützung meiner Kinder durch Sprachförderung"
  • offenes Treffen (1X/Monat)
  • Ausflüge in und um Berlin
  • kommende Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Flyer oder erfragen diese persönlich/telefonisch

Kurse

  • Deuschkurse (in Kooperation mit der VHS Schöneberg)
  • Empowerment- Coachingangebot in arabischer Sprache
  • Konversation im Alltag (A2-B1)
  • Sportkurse (z.B. Yoga)
  • Gesunde Ernährung
  • Kunstwerkstatt
Adresse

Rheinstraße 54
12161 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 - 16 Uhr Persönliche Beratungen nur nach vorheriger Terminvereinbarung! kurze Sprechzeiten (keine Beratung möglich) Montag 12 - 14 Uhr Dienstag 10 - 12 Uhr Donnerstag 13 - 15 Uhr

Träger
Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.
Telefon
+49 30 852 060 2

Anlaufstelle der Bundespolizei zum Schutz von Frauen vor Gewalt

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Ostbahnhof

Erste rund um die Uhr besetzte Anlaufstelle der Bundespolizei, die Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, hilft und Anzeigen aufnimmt, damit Täter verfolgt werden können.

Weitere Hilfe für Betroffene von häuslicher Gewalt

Die BIG Hotline bietet telefonische Beratung bei häuslicher Gewalt und ist 24 Stunden am Tag unter folgender Nummer zu erreichen: 030 611 0300.

Alternativ können Frauen sich auch an das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ wenden: 116 016.

Adresse

Am Ostbahnhof
10243 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

24/7

Träger
Bundespolizei
Telefon
49 30 2977790

AWO-Frauenberatung

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Treffpunkt und Beratungsstelle für geflüchtete Frauen und Migrantinnen jeder Herkunft

Sozialberatung und Psychosoziale Beratung für Migrantinnen bei:

  • persönlichen Problemen
  • familien-, sozial- und ausländerrechtlichen Fragen
  • Ehe und Partnerschaft (Trennung, Scheidung, Gewalt, Unterhalt, etc.)
  • Kindererziehung und Fragen zu Kita und Schule
  • Gesundheit (Schwerbehinderung, Rehabilitation, Krisenintervention, Betreuung)
  • Arbeit, Arbeitslosigkeit, Aus- und Berufsbildung
  • Sozialleistungen (u.a. Arbeitslosengeld, Grundsicherungsleistungen/Sozialhilfe, Kindergeld, Kinderzuschlag, Elterngeld, Krankengeld, Wohngeld, WBS etc.)

Beratung ist auf folgenden Sprachen möglich:

Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Englisch, Französisch und Spanisch, auf Anfrage auch auf Arabisch und Farsi

Adresse

Sonnenallee 200
12059 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

mit Anmeldung:
Montag und Mittwoch: 08:00 – 15:30 Uhr
Freitag: 08:00 – 14:30 Uhr

Einen Termin können Sie telefonisch oder per E-mail vereinbaren.

Offene Beratungszeiten (ohne Anmeldung):
Donnerstag: 15:00 – 18:00 Uhr

Träger
AWO Kreisverband Südost e.V.
Telefon
+49 30 6233028
Mobile Beratung und Begleitung für geflüchtete Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind

BegeFrau – Beratung und Begleitung für geflüchtete Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind

Alle Aspekte, die für die gewaltbetroffene Frau von Bedeutung sind, können Inhalt der Beratung sein: Gewaltschutzmaßnahmen, Klärung ihrer Lebenssituation, Folgen der Flucht, Angst um Kinder, Isolation, Verlust von Selbstwirksamkeitsgefühl, fehlende Mitteilungsmöglichkeiten, Sorge um den Aufenthaltsstatus, die schwierige Lebenssituation in einer Unterkunft …

Die Frauen erhalten Unterstützung beim Stellen von Anträgen, Kontaktaufnahme zu Behörden, Sichten von Post, Absprachen mit der Rechtsanwältin, bis sie selbst in der Lage sind ihre schwierige Situation zu regeln und im besten Fall zu überwinden. Mit einem solchen Angebot an Zeit und Unterstützung kann die Frau dabei begleitet werden, wieder auf ihre Ressourcen zugreifen zu können und sich selbst – und ihren Kindern - eine gewaltfreie Perspektive zu schaffen.

Gerne kann bei Bedarf eine Sprachmittlerin hinzugezogen werden.

Das Angebot ist in die Fachberatungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt „Frauentreffpunkt“ integriert.

Adresse

Selchower Straße 11
12049 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Sprechzeiten: Mo & Di 9 – 15, Mi & Do 10 – 17 und Fr 9 – 14 Uhr. Terminanfragen per Telefon oder E-Mail werden so schnell wie möglich, in der Regel am gleichen oder am Folgetag beantwortet.

Träger
Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Berlin
Telefon
Tel.: +49 30 477 532 660 Mobil: +49 151 1464 8757

Beratung bei häuslicher Gewalt

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Frauenzentrum Matilde

Wir beraten Frauen* die körperliche, psychische und/oder sexuelle Gewalt erleben oder erlebt haben und sich Unterstützung wünschen bei der:

  • Planung weiterer möglicher Handlungsschritte und Informationen über rechtliche und polizeiliche Möglichkeiten
  • Klärung grundsätzlicher Fragen bei Trennung, Scheidung und über das Umgangs- und Aufenthaltsbestimmungsrechts

sowie Unterstützung bei:

  • der Vermittlung in geschützten Wohnraum für gewaltbetroffene Frauen* und ihren Kindern
  • der Kommunikation mit Behörden und Ämtern (Jobcenter, Polizei, Jugendamt, etc.)
  • dem Durchsetzen von Gewaltschutzmaßnahmen
  • der Suche nach kompetenten Anwält*innen
  • der Erlangung finanzieller Unabhängigkeit
  • dem Aufbau gewaltfreier Lebensperspektiven
Adresse

Stollberger Straße 55
12627 Berlin
Deutschland

Träger
Matilde e.V.
Telefon
+49 30 56 400 229

Beratung für Männer - gegen Gewalt (Standort Marzahn-Hellersdorf)

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Volkssolidarität

Die Beratung für Männer – gegen Gewalt richtet sich an Männer aller gesellschaftlicher Schichten und Altersgruppen, die gewaltsam mit Konflikten in der Partnerschaft und Trennung umgehen. Hier setzt unser Beratungsangebot an. Es legt Folgen von häuslicher Gewalt offen und vermittelt gewaltfreie Lösungen. Ziel ist es, Misshandlungen zu verhindern und Kinder vor den traumatischen Folgen zu schützen.

Weiterer Standorte:

Standort Mitte

Leipziger Straße 31-33, 10117 Berlin

Tel.: 030 40366 1200

E-Mail: maennerberatung@volkssolidaritaet.de

Standort Spandau

Neumeisterstraße 10, 13585 Berlin

Tel.: 0151 1808 8879 oder 0151 1808 8878

E-Mail: maennerberatung-spandau@volkssolidaritaet.de

Adresse

Landsberger Allee 563
12679 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Telefonische Sprechzeiten Mo – Fr 10:00 – 15:00 Uhr
Persönliche Beratung und Kursteilnahme nach telefonischer Terminvereinbarung.

Träger
Volkssolidarität Berlin e.V.
Telefon
+49 170 380 1814 oder +49 1511 808 8877

Beratung für Männer - gegen Gewalt (Standort Mitte)

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Volkssolidarität

Die Beratung für Männer – gegen Gewalt richtet sich an Männer aller gesellschaftlicher Schichten und Altersgruppen, die gewaltsam mit Konflikten in der Partnerschaft und Trennung umgehen. Hier setzt unser Beratungsangebot an. Es legt Folgen von häuslicher Gewalt offen und vermittelt gewaltfreie Lösungen. Ziel ist es, Misshandlungen zu verhindern und Kinder vor den traumatischen Folgen zu schützen.

Weiterer Standort:

Männer-/Väterberatung

Rheinsberger Straße 70, 10115 Berlin (Mitte)

Mobil: 0151 18088869

Beratungen auch in Arabisch, Englisch, Französisch und Türkisch

Adresse

Leipziger Straße 31-33
10117 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Telefonische Sprechzeiten Mo – Fr 10:00 – 15:00 Uhr
Persönliche Beratung und Kursteilnahme nach telefonischer Terminvereinbarung.

Träger
Volkssolidarität Berlin e.V.
Telefon
+49 30 40366 1200

Beratung für Männer - gegen Gewalt (Standort Ribbeck-Haus Märkisches Viertel)

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Volkssolidarität

Die Beratung für Männer – gegen Gewalt richtet sich an Männer aller gesellschaftlicher Schichten und Altersgruppen, die gewaltsam mit Konflikten in der Partnerschaft und Trennung umgehen. Hier setzt unser Beratungsangebot an. Es legt Folgen von häuslicher Gewalt offen und vermittelt gewaltfreie Lösungen. Ziel ist es, Misshandlungen zu verhindern und Kinder vor den traumatischen Folgen zu schützen.

Weiterer Standorte:

Standort Mitte

Leipziger Straße 31-33, 10117 Berlin

Tel.: 030 40366 1200

E-Mail: maennerberatung@volkssolidaritaet.de

Standort Marzahn-Hellersdorf

Alt-Marzahn 31, 12685 Berlin

Tel.: 0170 38 018 14 oder 01511 80 888 77

E-Mail: maennerberatung-mahe@volkssolidaritaet.de

Adresse

Senftenberger Ring 54
13435 Berlin
Deutschland

Träger
Volkssolidarität Berlin e.V.
Telefon
+49 30 40366 1200

Beratung für Männer - gegen Gewalt (Standort Spandau)

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Volkssolidarität

Die Beratung für Männer – gegen Gewalt richtet sich an Männer aller gesellschaftlicher Schichten und Altersgruppen, die gewaltsam mit Konflikten in der Partnerschaft und Trennung umgehen. Hier setzt unser Beratungsangebot an. Es legt Folgen von häuslicher Gewalt offen und vermittelt gewaltfreie Lösungen. Ziel ist es, Misshandlungen zu verhindern und Kinder vor den traumatischen Folgen zu schützen.

Weiterer Standorte:

Standort Mitte

Leipziger Straße 31-33, 10117 Berlin

Tel.: 030 40366 1200

E-Mail: maennerberatung@volkssolidaritaet.de

Standort Marzahn-Hellersdorf

Alt-Marzahn 31, 12685 Berlin

Tel.: 0170 38 018 14 oder 01511 80 888 77

E-Mail: maennerberatung-mahe@volkssolidaritaet.de

Adresse

Neumeisterstraße 10
13585 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Telefonische Sprechzeiten Mo – Fr 10:00 – 16:00 Uhr
Persönliche Beratung und Kursteilnahme nach telefonischer Terminvereinbarung.

Träger
Volkssolidarität Berlin e.V.
Telefon
+49 30 40366 1205

Beratungsstelle Häuslicher Gewalt

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Beratungsstelle Eastgate

Sie erleben in Ihrer Beziehung, Familie oder Partnerschaft häusliche Gewalt?

Sie werden kontrolliert, bedroht, beschimpft oder misshandelt?

Geschlagen oder zu sexuellen Handlungen gezwungen?

Diese Handlungen sind in Deutschland strafbar und Sie haben das Recht, sich beraten zu lassen und sich dagegen zu wehren.

Wir unterstützen Frauen*, ihre Lebensziele umzusetzen - unabhängig von Herkunft, Alter, und Religion. Wir sind ein Ort der Vielfalt und für queere Menschen.

Unser Angebot

  • Einen sicheren und anonymen Raum für Gespräche auf Deutsch, Russisch und Englisch
  • Klärung der Situation und Ermittlung des weiteren Bedarfs und ggf. dafür zuständigen Behörden
  • Grundlegende rechtliche Informationen (Maßnahmen nach Gewaltschutzgesetz und andere Hilfsmöglichkeiten)
  • Begleitung (Ämter, Gericht, Polizei und andere relevante Behörden)
  • Vermittlung an Frauenhäuser, an psychologische Beratung und an Sozial- und Familienrechtsberatung
Adresse

Marzahner Promenade 1
12679 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Telefonische Erreichbarkeit: Mo-Fr | 10.00-17.00 Uhr Persönliche Termine finden nach Vereinbarung statt.

Träger
MIM - Migrantinnen in Marzahn e.V.
Telefon
Whatsapp +49 176 1483 3996

Berliner Zentrum für Gewaltprävention

In Karte anzeigen
Beratung für Menschen, die Gewalt verübt haben

Wir beraten Menschen, die sich in der Partnerschaft bzw. im sozialen Nahfeld grenzüberschreitend bzw. gewalttätig verhalten (haben) und daran arbeiten möchten, zukünftig Konflikte gewaltfrei lösen zu können.

  • Fühlen Sie sich oft durch Ihren Partnerin provoziert?
  • Spüren Sie oft rasende Wut und verlieren die Beherrschung?
  • Haben Sie versucht Konflikte durch Gewalt zu beenden – mit Worten, durch Kontrolle oder körperlicher Gewalt?
  • Zweifeln Sie, ob Ihr Verhalten in Ordnung ist und drohen Ihnen möglicherweise existentielle Konsequenzen (z.B. Trennung)?
  • Liegt gegen Sie eine Anzeige wegen häuslicher Gewalt vor; haben Sie eine Bewährungsauflage oder empfiehlt das Jugendamt einen sozialen Trainingskurs?
  • Haben Sie Zweifel an Ihrer Vorbildfunktion als Elternteil?
  • Wollen Sie lernen Konflikte fair und partnerschaftlich auszutragen?

Unser Angebot umfasst mindestens fünf Einzelgespräche, 25 Gruppensitzungen sowie ein Nachgespräch.

Adresse

Kantstraße 33
10625 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag10:00-17:00 Uhr
Freitag10:00-15:00 Uhr

Träger
Berliner Zentrum für Gewaltprävention (BZfG) gGmbH
Telefon
+49 30 95 61 38 38

BIG Hotline

In Karte anzeigen
Hilfe bei Häuslicher Gewalt gegen Frauen, TIN und ihre Kinder

Die Hotline ist ein Unterstützungsangebot für alle Frauen und deren Kinder, die in ihrer Beziehung Gewalt erleben, nach ihrer Trennung immer noch von ihrem Ex-Partner bedroht und belästigt werden oder Übergriffen ausgesetzt sind.

Sagen Sie uns Bescheid, für welche Sprache Sie Übersetzung brauchen. Wir organisieren innerhalb von 10 bis 30 Minuten eine Dolmetscherin für die Beratung.

Adresse

Durlacher Str. 11 a
10715 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Täglich rund um die Uhr. Auch an Wochenenden und Feiertagen

Träger
BIG e.V. - Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen
Telefon
+49 30 611 03 00

BNS - Fachstelle für Alleinerziehende, Schwangere und Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt

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KuB

Wir informieren Sie über Ihre Rechte und unterstützen Sie, z.B.:

  • Ablauf des Asylverfahrens, Informationen zur Anhörung
  • Weibliche Anhörer:in im Asylverfahren, weibliche Übersetzer:in
  • Aufenthalt für Sie und Ihr Kind
  • Geburtsurkunde für Ihr Kind
  • Vaterschaftsanerkennung
  • Gewalt zu Hause oder in Unterkünften

Wir unterstützen Sie bei Antragsstellungen, z.B.:

  • Sozialrechtliche Leistungen (z.B. Mehrbedarf bei Schwangerschaft, Leistungen für das Kind)
  • Asylantrag
  • Weitere Aufenthaltstitel

Wir beraten Sie zu Ihrer Unterbringungssituation/Wohnheimplatz.

Wir unterstützen Sie bei der Kommunikation und begleiten Sie nach Möglichkeit zu Ämtern und Behörden, z.B.:

  • LAF
  • Bezirksämter / Sozialämter
  • Ausländerbehörde / Landesamt für Einwanderung
  • BAMF
  • Standesamt
  • Jugendamt

Wir vermitteln Sie in soziale, rechtliche und gesundheitliche Angebote, wenn Sie das wünschen.

Adresse

Oranienstraße 159
10969 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Termine müssen telefonisch oder per Mail vereinbart werden. Telefonsprechstunde: Montag – Donnerstag: 14 – 17 Uhr

Träger
Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V.
Telefon
+49 30 614 94 00

Elisi Evi

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Interkulturelle Bildungs- und Beratungseinrichtung für Frauen und Mädchen

Elişi Evi e.V. wurde 1983 von Lehrerinnen und Sozialpädagoginnen der benachbarten Refik-Veseli-Schule gegründet, um Frauen und Mädchen aus der Türkei einen eigenen, geschützten Raum anzubieten.

Elisi Evi berät kulturvermittelnd, parteilich , auf Wunsch anonym, möglichst in der Muttersprache Klientinnen aus der ganzen Welt unter Berücksichtigung ihrer Situation zu folgenden Themen:

  • häusliche Gewalt in all ihren Erscheinungsformen (z.b. physisch, psychisch, sexuell)
  • (Drohende) Zwangsverheiratung von jungen Frauen und Mädchen

    *psychosozial

    *Sozialberatung
Adresse

Skalitzer Straße 50
10997 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 10:00-15:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

Träger
Elişi Evi e.V.
Telefon
+49 30 618 73 83

Eulalia Eigensinn

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Fachberatungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt

Zum Thema häusliche Gewalt bieten wir an:

  • telefonische und persönliche Beratung
  • Hilfe bei der Suche nach Schutzunterkünften und anderen Wohnmöglichkeiten
  • längerfristige psychosoziale Beratung und Begleitung (auch z.B. nach einem Frauenhausaufenthalt)
  • Informationen über polizeiliche und rechtliche Maßnahmen
  • Prozessvorbereitung und -begleitung
  • Rechtsberatung (Familien- und Strafrecht)
  • Beratung zur Vermittlung von gewaltausübenden Elternteilen in Anti-Aggressions-Angebote und parallele Frauenberatung zu Täterkursen
Adresse

Lutherstr. 13
13585 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Bitte vereinbare einen Termin unter 030-3351191. Bitte hinterlasse uns eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter – wir rufen schnellstmöglich zurück. Terminvereinbarung auch per Mail.

Träger
Eulalia Eigensinn e.V.
Telefon
+49 30-335 1191

Fachberatungs- und Koordinierungsstelle bei Handel mit und Ausbeutung von Minderjährigen

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IN VIA

Die spezialisierte Fachberatungsstelle berät in Fragen des Kinderschutzes rund um das Thema Menschenhandel zu den vielfältigen Erscheinungsformen der Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen.

Unsere Angebote

  • Unterstützung für die fallzuständige Fachkraft der bezirklichen Jugendämter bei der Gefährdungseinschätzung und Einleitung von Schutz- und Hilfemaßnahmen
  • Fachberatung für Mitarbeiter*innen der Jugendhilfe nach § 8a SGB VIII
  • Fachberatung für Fachkräfte an Schulen, aus dem Gesundheitsbereich und anderen Berufsgruppen nach § 8b SGB VIII bzw. § 4 KKG
  • Koordinierung der fallbezogenen interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Fortbildungen
  • Beratung und Begleitung für betroffene Minderjährige

Die Beratung ist vertraulich. Auf Wunsch beraten wir auch anonym.

Adresse

Residenz Straße 90
13409 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Mo-Fr 9 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung

Träger
IN VIA - Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin gGmbH
Telefon
+49 30 856190383 Mobil: +49 17620000595

Fachstelle für Prävention von sexualisierter Gewalt an Mädchen*, Jungen* und Kindern aller Ge

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Beratungen für pädagogische Fachkräfte

Strohhalm e.V. führt kostenfreie Beratungen für pädagogische Fachkräfte durch, die mit Kindern im Alter zwischen 0 – 13 Jahren, arbeiten.

Beratungen können zu folgenden Themen angefragt werden:

  • Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern. Die Beratung umfasst Grundlagen der Prävention sowie Anregungen für die Umsetzung einer aktiven Präventionsarbeit in der jeweiligen Einrichtung.

  • Sexuelle Übergriffe unter Kindern. Die Beratung dient der Fallbesprechung von entsprechenden oder vermuteten Ereignissen in der Einrichtung. Sie hat das Ziel einen fachlich angemessenen pädagogischen Umgang für den individuellen Fall zu erarbeiten.

Eine Beratung dauert ca. 1,5 – 2 Zeitstunden und findet in unserer Fachstelle statt. In allen Beratungen werden sowohl vorurteilsbewusste als auch gender- und kultursensible Aspekte berücksichtigt.

Eine telefonische Terminvereinbarung ist unbedingt erforderlich.

Adresse

Luckauer Str. 2
10969 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Telefonische Sprechzeiten
Di. – Do. 10 – 14 Uhr
Fr. – 10 – 12 Uhr

Träger
Strohhalm e.V.
Telefon
+49 30 614 18 29

Frauenberatung BORA

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Fachberatungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt

Die Frauenberatung BORA bietet

  • telefonische und persönliche Beratung bei häuslicher Gewalt
  • Unterstützung bei finanziellen Angelegenheiten
  • Unterstützung beim Umgang mit Ämtern
  • Informationen über polizeiliche und rechtliche Maßnahmen
  • Begleitung zu Ämtern, zum Gericht, zur Polizei und zu existenzsichernden Behörden
  • Einzelberatung und Krisenintervention
  • kurzfristige und niedrigschwellige therapeutische Unterstützung
  • regelmäßige Chat- und E-Mail-Beratung
  • Rechtsberatung

Wir beraten

  • Frauen*, die körperliche/psychische/sexuelle Gewalt erleben und sich davor schützen wollen
  • Frauen, die eine schwierige Trennung oder Scheidung erleben
  • Mütter, deren Kinder sexuelle Gewalt erfahren haben
  • Verwandte und Bekannte, die von Gewalt betroffene Frauen* unterstützen
  • von Gewalt betroffene Frauen, die ein neues Leben beginnen möchten
  • Frauen* nach ihrer Zeit im Frauenhaus
  • Verwandte und Bekannte von Frauen, die Gewalt erleben.

Wir vermitteln

  • Schutzunterkünfte und Notunterkünfte für Frauen
  • kostenlose Rechtsberatung bei einer Fachanwältin
  • an fachspezifische Beratungsstellen, Kriseneinrichtungen, Ärztinnen, Therapeutinnen, Anwältinnen, Selbsthilfegruppen.
Adresse

Albertinenstr. 1
13086 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Unsere Beratungszeiten sind: montags von 10 – 14 Uhr dienstags von 14 – 18 Uhr donnerstags von 10 – 14 Uhr Zu anderen Zeiten ist eine Beratung nach Terminvereinbarung möglich. Rechtsberatung donnerstags von 15.30 – 17.30 Uhr nach Terminvereinbarung

Träger
BORA e.V.
Telefon
+49 30 927 47 07

Frauenberatung TARA

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Fachberatungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt

Frauenberatung TARA ist eine von fünf Fachberatungs- und Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt in Berlin. Frauenberatung TARA ist dabei eine interkulturelle Kontakt- Anlauf- und Beratungsstelle für Frauen, die in einer konflikthaften Beziehung leben, bedroht, geschlagen oder misshandelt werden. Wir wollen Frauen die Möglichkeit geben, ihre Situation zu überdenken und Wege aus der Gewaltsituation zu suchen.

Frauenberatung TARA bietet als Anlaufstelle Unterstützung bei den auftauchenden Problemen in dieser Lebenssituation. Bei entsprechender Meldung durch die Polizei werden Frauen, die im Rahmen eines Polizeieinsatzes ihr Einverständnis erklärt haben, von uns auch proaktiv, angerufen, um Sie über mögliche Schritte zu beraten.

Adresse

Ebersstraße 58
10827 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Telefonisch erreichen Sie uns Montag 10 - 15 Uhr Dienstag 10 - 14 Uhr Mittwoch 11 - 16 Uhr Donnerstag 09 - 10 Uhr

Träger
Frauen für Frauen in Konflikt und Gewaltsituationen e.V.
Telefon
+49 30 78 71 83 40

FrauenKrisenTelefon

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Persönliche Beratung für Migrantinnen und Frauen mit Fluchterfahrungen

Kostenlose und anonyme psychosoziale Beratung für Migrantinnen und geflüchteten Frauen. Wir beraten muttersprachlich auf Farsi und bei Bedarf auch unter Einsatz einer Sprachvermittlerin in folgenden Bereichen:

  • Besprechung von Krisen, Ängste, Nöte und traumatischen Erlebnissen
  • Beratung bei Diskriminierung, Ausgrenzung und Stigmatisierung
  • Abholung am Wohnort und Begleitung zu Terminen (Arztbesuche, Ämtergänge, etc.)
  • gezielte Weitervermittlung an andere Einrichtungen
  • persönliche kostenlose Reihegespräche
  • Unterstützung bei familiären Konflikten

Terminvereinparung per Mail, Telefon oder WhatsApp

WhatsApp: 0157 311 309 64

Adresse

Mariannenstr. 6
10997 Berlin
Deutschland

Öffnungszeiten

Das Frauenkrisentelefon in Berlin bietet täglich telefonische Krisenberatung für Frauen* an.
Telefon: 030 615 42 43

Montag: 10.00 – 12.00 Uhr
Dienstag: 10.00 – 12.00 Uhr
Mittwoch: 15.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 – 12.00 Uhr
Freitag: 19.00 – 21.00 Uhr
Samstag: 17.00 – 19.00 Uhr
Sonntag: 17.00 – 19.00 Uhr

Träger
Frauenkrisentelefon e.V.
Telefon
+49 30 615 759 6